Virtuelle Tattoo-Anprobe
Lad ein Foto der Stelle hoch und dazu ein Motiv. Sieh das Tattoo auf deiner eigenen Haut, in echter Größe, bevor irgendetwas dauerhaft ist.
Wer ein Tattoo bereut, bereut meistens die Stelle
Frag Leute, was sie an ihrem Tattoo ändern würden, und es geht selten ums Motiv. Es sitzt zu hoch, läuft in einem komischen Winkel um den Arm oder ist kleiner geraten, als es auf dem Handydisplay wirkte. Das sind Platzierungsfragen, und die lassen sich am billigsten abfangen: Jede davon zeigt sich schon in der Vorschau.
Die Anprobe von OpenInk braucht zwei Fotos: das Motiv und die Körperstelle. Daraus rendert sie das Tattoo mit glaubwürdiger Größe und Perspektive auf deine Haut. Unterarm, Oberarm, Schulter, Wade, Wirbelsäule, Brust. Was du fotografieren kannst, kannst du auch virtuell testen.
Lass dasselbe Motiv in zwei Größen laufen. Teste es am Unterarm, dann am Oberarm. Und bring die Version, die funktioniert, als Foto mit zur Beratung statt einer vagen Handbewegung.

So funktioniert’s
Die Stelle fotografieren
Ein klares Foto der Körperstelle, frontal und bei gleichmäßigem Licht. Spar dir das Selfie im Gym-Spiegel, eine schlichte Wand funktioniert besser.
Motiv hinzufügen
Lad irgendein Tattoo-Design hoch, oder nimm eins, das du gerade eben auf OpenInk generiert hast.
Vorschau generieren
Die KI legt das Design mit realistischer Größe und stimmigem Winkel auf dein Foto. Dauert rund 8 Sekunden.
Vergleichen und entscheiden
Lass es größer, kleiner, höher oder gedreht neu rendern. Zwei Screenshots nebeneinander beenden die meisten Platzierungsdebatten ziemlich schnell.
Was so eine Tattoo-Vorschau klärt
Die Größenfrage
Der 14-cm-Koi wirkt in der Galerie mächtig und am echten Unterarm plötzlich bescheiden. Einmal in echter Größe gesehen, ist das Hin und Her vorbei.
Unterarm oder Oberarm
Gleiches Motiv, zwei Stellen, zwei ziemlich verschiedene Tattoos. Render beide Varianten und leg sie nebeneinander.
Der Einstieg in die Beratung
Artists kalkulieren und planen schneller, wenn du mit einem Foto ankommst, auf dem das Design schon an der richtigen Stelle sitzt.
Die alte Idee, endlich geprüft
Das Design, das seit drei Jahren in deinem Ordner liegt: Leg es in der Vorschau auf deine Haut und finde raus, ob sich das Warten gelohnt hat.
Fragen zur Tattoo-Anprobe
Erst der Stil, dann die Stelle
Platzierung und Stil hängen zusammen. Diese Guides zeigen, wie die großen Stile auf verschiedenen Körperpartien sitzen.
Fine-Line-Tattoos
Zarte Linien, die flache Stellen mit wenig Reibung mögen.
Black-and-Grey-Realismus
Tiefe und Verläufe, die den Muskelverlauf brauchen, um zu wirken.
Japanische Tattoos
Kompositionen, gebaut, um sich um Arme, Rücken und ganze Sleeves zu legen.
Micro-Realismus
Winzige, detailreiche Motive, bei denen die Stelle über die Haltbarkeit entscheidet.